Elf Zwetschgen müsst ihr sein

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„Du jubelst. Du leidest“, steht auf dem aktuellen Plakatmotiv von Sky zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison. Du jubelst. Du leidest. Das passt auch zu meinem Backwochenende. Seit dem Desaster mit der amerikanischen Crème hatte ich brav die Finger von allem gelassen, was in heißen Sommern schmelzen, gerinnen oder sonst irgendwie verschmieren kann. Enthaltsamkeit in Sachen Butter und Schokolade also. Bei gleichzeitigem Fußball-Entzug aufgrund der Sommerpause. Kein Wunder, dass der Verzicht auf beide Leidenschaften langsam dazu geführt hat, dass mich die verschiedenen Beerenvariationen zu nerven anfingen. Ich mag Sommer. Ich mag Beeeren. Aber ich mag auch Schokolade. Und Fußball.

Wahrscheinlich hat mich der Untertitel „Jetzt wird es Zeit für das große Frucht-Finale“ der jüngsten Ausgabe von „Sweet Dreams“ deshalb gleich angesprochen. Finale, nichts besser als ein aufregendes Finale. Und das Ende der Obstsaison mit Äpfeln, Birnen, Zwetschgen und Brombeeren, eingerahmt von üpppigen Schoko- und Crèmehüllen? Vielversprechend.

Zum Saisonauftakt also Frucht-Finale.

Das erste Spiel war überschrieben mit „Pflaumen-Shortbread mit Olivenöl“. Und ich decke schnell den Mantel des Schweigens daüber. Das Zeug ist schon im Gefrierfach und wartet darauf, dass irgendwann mal Krümel für irgendein Dessert gebraucht werden. Ich wusste es schon, als ich den Teig fertig hatte  und in den Kühlschrank gelegt habe: Mit Shortbread hatte der nichts, aber auch gar nichts zu tun. Zu zäh, viel zu zäh! Ich hab die Zwetschgen, die natürlich eigentlich auch noch nicht ganz reif sind, trotzdem dazwischen gepackt und den Deckel drauf gemacht. Und dann, nach einem Proberiegel eben auch die Tür vom Gefrierfach geschlossen. So in etwa, wie sie am Freitag Abend wahrscheinlich beim HSV die Kabinentür zugemacht haben. Leise. Schweigend. Leidend.

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Erfolgreicher verlief die Sache mit den Brombeer-Schoko-Cupcakes. Die sind laut Rezept für Anfänger geeignet, es wäre also eher eine Schmach gewesen, wenn die auch wieder nicht geklappt hätten. Haben sie aber. (Wenn man mal davon absieht, dass die eingebackene Brombeere bei einem Biss in den Cupcake unten rausfällt. Aber die Dekobeere oben drauf, die sitzt!)

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Eine Herausforderung war das natürlich jetzt eher nicht, quasi mehr so Schalke gegen Bremen. Aber für die Herausforderung waren ja noch viele von den zu sauren Zwetschgen im Kühlschrank.

Parallel zu den Sonntagsspielen habe ich für die dann also den Plum Cheese Cake mit Keksboden ausgewählt. Während Stuttgart sich von Köln überrumpeln hat lassen, konnte ich schön meine Quarkmasse rühren. Später, als Wolfsburg sich zum Sieg wackelte, habe ich mit der Gelatine hantiert und einen Pflaumenspiegel gemacht.  Fest geworden. Jubel.

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Der absolute Hammer war aber auch das nicht. Fazit zum Saisonauftakt und zu „Sweet Dreams“: Da geht noch sehr viel mehr.

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