Cup der guten Hoffnung

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Es ist ja nicht so, dass ich kein US-Cup-Maß habe. Im Gegenteil, ich bin im Besitz von gleich zwei kleinen Messbechern, die zumindest die wichtigsten Einteilungen aufweisen. Ein cup, ein halbes cup, ein Drittel sogar.

Aber bei unserer AirB&B-Gastgeberin Sammy D. – eine ganz außergewöhnliche und inspirierende Persönlichkeit übrigens – wurde ich jeden Morgen Zeuge, wie sie eine Portion Haferflocken in einen Topf schaufelte, um Haferbrei zu kochen. Dieser Akt des Schaufelns mithilfe der Maße an einem Ring hat mir so zugesagt, dass ich unbedingt auch so etwas haben musste! Diese Schäufelchen! Ach…!

In manchen Dingen bin ich bis heute Kind geblieben. Ich mag das an mir.

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Zum Abschluss der Plätzchenproduktion 2015 musste also etwas her, das in amerikanischen Maßen gemessen wird. Gut, ich hätte mir auch Haferflocken in einen Topf schaufeln können – aber das entspricht nicht meiner Vorstellung von Frühstück. Schaufeln ja, Brei eher nicht.

So kommt es, dass die letzte Sorte für dieses Jahr ganz unspektakuläre Lemon Ricotta Cookies sind, die mit Weihnachten im Grunde nichts zu tun haben. (Um das zu vertuschen, habe ich am Ende ein paar Dekosternchen drübergebröselt.) Wichtig war ausschließlich, dass ich für das Rezept gleich drei Schäufelchen einsetzen konnte.

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Das war es dann aber auch. Ich belasse es in Sachen Plätzchen dieses Jahr bei einer Art Pflichtprogramm, die Kür spare ich mir. Je öfter ich es mache, desto häufiger stelle ich fest, dass Plätzchenbacken einfach nicht ganz mein Ding ist. Dieses Gefummel und Geklecksel und Teig ausrollen und wieder ausrollen und wieder. Jedes Stück muss dreimal angefasst werden, bevor es fertig ist – nä, dazu muss man Laune haben. Und ich hatte dieses Jahr jedenfalls keine. Neben den bereits beschriebenen Nougatstangen, Spitzbuben und Nussmakronen sowie den Cookies kamen nur noch ein paar Nussecken de luxe auf’s Blech. Wobei ich gar nicht mehr alle in Dreiecke geschnitten habe. Ich hab es überprüft: Geschmacklich ändert sich ü-ber-haupt nichts, wenn Plätzchen vier statt drei Ecken haben!

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