Zeitmanagement

image

Hefeteig benötigt Ruhe und Zeit. Was ich nicht hatte, war Ruhe und Zeit. Wäsche abhängen, neue Wäsche waschen und wieder aufhängen, Essen kochen, dazu im Fernsehen DFB-Pokal – wirklich kein Abend, um sich in aller Gelassenheit mit Hefeteig zu befassen. Andererseits hatte ich doch gerade erst gelesen, dass man öfter mal ein „aber“ durch ein „und“ ersetzen solle und dadurch extrem erfolgreich im Leben werden könnte. Aus „Ich will backen, aber im Fernsehen kriegt gerade Leverkusen eins auf die Mütze“, habe ich also ein „Ich will backen und seh‘ mir dabei an, wie Leverkusen eins auf die Mütze kriegt und Stuttgart sowieso“, gemacht.

image

Hinterher war mir klar: So ein Pokalabend ist überhaupt perfekt für Hefeteig und ein herzhaftes Monkey Bread. Denn überhaupt keine Zeit wird schnell zu sehr viel Zeit, wenn es einem gelingt, den Teig so anzusetzen, dass er bis zur Halbzeit gehen kann, nach dem Spielende der ersten Partie in die Form gefüllt wird, bis zur Halbzeit der zweiten Partie wieder geht und zum nächsten Spielende dann in den Ofen wandert.

image  image

Gut, der Abend zieht sich so etwas in die Länge, das ist wahr.  (Zumal da ja auch noch die Sache mit der Wäsche war.) Andererseits: Je später am Abend gebacken, desto frischer ist das Monkey Bread am nächsten Morgen. Quasi wie beim Bäcker.

image  image

Wegen mir hätten die die anderen beiden Pokal-Partien also eigentlich gleich noch dranhängen können, anstatt sie heute auszuspielen. Dann hätte ich diesen Morgen vielleicht meinen ersten eigenen Laden eröffnet.

image

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s