Wanna be my Schokokürbis?

imageAm Sonntag Nachmittag kam dann die Frage. Ausgelöst durch eine schon offene Dose gesalzener Erdnüsse, deren Inhalt ich gerade auswog. „Was machst du da?“ Erdnüsse mag der Gatte sehr und zwar genau so, wie sie aus der Dose kommen. „Äh, ich hab da noch was Unfertiges…“ gab ich zur Antwort, um im Gegenzug ein „Diese Frau! Immer hast du irgendwo was Unfertiges!“ zu ernten.

Einen Kuss gab’s zur Erkenntnis aber auch dazu!

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Was soll ich denn machen? Ein freier Freitag zum Wochenende dazu, das schreit doch gerade nach vielen Stunden in der Küche, um erneut der Aufgabe Herr zu werden, Vorräte und Reste zu verarbeiten. In den vergangenen Wochen habe ich das wirklich konsquent verfolgt und so umgesetzt, dass ich langsam meine, in der Vorratskammer an manchen Stellen die hintere Wand durchscheinen zu sehen. Und auch im Gefrierfach wird es langsam wieder leerer.

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Es waren, neben den restlichen Erdnüssen, also dran: Mehr als 800 Gramm eingefrorenes Kürbispürree vom Butternut-Kürbis. Diverse angebrochene Kuvertüren, Schokoladentafeln und ein Osterhase vom vergangenen Jahr. Eine angebrochene Packung Nougat. Eien angebrochene Packung Cornflakes. Und eine Handvoll ganzer Haselnüsse.

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Herausgekommen sind: Zweierlei Kürbiskuchen, ein klassischer und ein Pumpkin Pie Cheesecake. Beide stammen von der bei mir sehr beliebten Site USA kulinarisch und insbesondere der Cheesecake hat sich als wahrer Hit herausgestellt. Ich hatte mir nich all zu viel davon erwartet, kann das aber nur empfehlen! Zwar ist es mir nicht gelungen, zwei so hübsch voneinender getrennte Schichten zu erzielen, ebensowenig wie man den „Swirl“ erkennt, den ich stattdessen versucht habe. Tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Und das Miniherz, das ich mit der übrigen Masse gefüllt habe, ist zudem allerliebst.

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Ein weiteres Herz habe ich mit einer einfachen Schokoladen-Ganache befüllt, das gehört aber ganz allein dem Mann, der auch Erdnüsse so sehr mag.

Dann wären da die Art Schokocrossies, die ich durch die Beigabe von gerösteten Haselnüssen noch aufgemotzt habe. Und schließlich eine Ladung S’more Peanut Rolls, eines der wenigen Rezepte, das mich aus der neuen und eher enttäuschenden „Lecker Bakery“ wirklich angesprochen hat.

Ein Wermutstropfen: Man benötigt 75 Gramm Minimarshmellows dafür. Etwas, was ich weder zuhause hatte, noch was es in kleinen Mengen zu kaufen gibt. Eine der lichten Stellen in der Vorratskammer musste also leider gleich wieder vollgestellt werden: Mit etwa 200 Gramm Minimarshmellows.

An anderer Stelle steht außerdem ein Glas mit restlichen karamelisierten und gehackten Erdnüssen. Die angegebenen 150 Gramm braucht man natürlich nicht im mindesten. Zum Wegwerfen sind sie aber zu schade – sie sind mit Abstand das beste an den S’more Rolls. Und das findet nicht nur der Mann!

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Ein Gedanke zu “Wanna be my Schokokürbis?

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