Mit Sti(e)l

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Zwei Wochen Pause müssen ja mal genug sein: Zwar ist die Hand noch nicht ganz komplett verheilt und kneten oder größere Rührarbeiten erschienen mir noch nicht so sinnvoll. Aber um zwei Packungen Frischkäse, ein Cup Erdnussbutter und etwas Honig zu vermischen, hat man ja schließlich eine gute Küchenmaschine.  Ziel der Übung: No-Bake Peanut Butter Cheesecake Pops, wie sie mir via Social Media von meiner US-Lieblings-Site Food Network vorgestellt wurden.

Entgegen sonstiger Gewohnheiten habe ich mir nur das Video angesehen und vor dem Loslegen gar nicht mehr aufs Rezept geschaut. Auf diese Weise habe ich zwar vergessen das bisschen Öl in die Schokolade zu mischen, in die die Pops eingetaucht werden. Hat der Sache aber nicht geschadet. Ich vermute, dass die Schokolade durch das Öl etwas fließfähiger geworden wäre. Und dann wäre sie vermutlich auch besser und schneller abgelaufen beim Tauchen? Die Cake Pops werden nämlich, weil sie ja praktisch nur aus Füllung bestehen und nicht aus Teig, vor dem Überziehen eingefroren. Dadurch schmelzen sie nicht, wenn sie mit der heißen Glasur in Berührung kommen. Andererseits zieht die Schokolade bei der Berührung mit der eisigen Masse fast schon unheimlich schnell an.  Es gitl, sich wirklich zu beeilen, um noch vor dem Trocknen die gehackten Deko-Nüsse dran zu bekommen.

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Was das Formen angeht musste ich wieder mal etwas kreativ werden: Die US-Lady besitzt für so etwas natürlich einen „2-tablespoon cookie scoop“. Ich besitze nur einen Eisportionierer. Und ein Cake Pop vom Volumen einer Eiskugel ist halt nicht jedermanns Sache. Weil mir Frischkäsemasse mit den Händen zu Kugeln formen auch nicht sehr sinnvoll erschien, habe ich mich schließlich auf das Abstechen von kleinen Nocken mittels zweier Teelöffel verlegt. Das hat dann zwar Handbewegungen erfordert, die meiner Flosse noch nicht so gut taten, ging aber trotzdem irgendwie. Bisschen Schmerz darf schon sein!

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Wo ich gerade von Schmerz sprechen: Besondere Beachtung verdient meiner Meinung nach mein neuer, selbstgemachter Cake-Pop-Halter. Die Herstellung hat mich im Heilungsprozess vielleicht auch etwas zurückgeworfen, weil ich in aller Schnelle jede Menge Löcher in eine alte Schachtel gebohrt habe. Mit Alufolie überzogen kann ich den Ständer jetzt sowohl beim Glasieren und Verzieren verwenden als auch für die Präsentation. (Und der Druck in meiner Hand hat ja auch bald wieder nachgelassen…)

Mitsamt den Stäbchen wandern die Nocken dann also ins Gefrierfach, eine Stunde später kann man sie schon tauchen. Und weil die Schokolade eben so schnell fest wird, keine fünf Minuten später wieder vom Stiel knabbern.

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Ein Gedanke zu “Mit Sti(e)l

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