Ratenzahlung

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Nichts geht doch über ein ordentliches Mise en Place. Heißt es immer. Vorbereitung ist das halbe Rezept, Planung der halbe Kuchen. Oder so ähnlich. Mir ging es ja eigentlich nur darum, dass ich am Wochenende gerade nicht so gut zum Backen komme, es unter der Woche und nach der Arbeit aber auch nicht ganz so entspannend ist.

Weil aber backen für mich Entspannung bedeutet und keinesfalls in Stress ausarten soll, kam ich auf die Idee, einfach in Raten zu arbeiten: Einen Abend die Vorbereitung treffen, am nächsten dann alles in den Ofen schieben.

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Beim Kauf der ersten Eiskugel des Jahres hatte J. auf Brownies mit Karamell in der Auslage gedeutet und Wohlgefallen ausgedrückt – der Gedanke an Brownies mit Karamell war danach kaum noch aus meinem Hirn zu bekommen.

Also habe ich am ersten Abend eine Dose „Milchmädchen“ zwei Stunden lang im kochenden Wasser versenkt und währenddessen Schokolade gehackt, Nüsse geschreddert und Mehl, Kakao sowie Zucker zusammengemischt.

An Abend zwei schmolz die Schokolade nebst Butter im Wasserbad, während vier Eier in der Küchenmaschine zu dicker Pampe aufgerührt wurden. Einziger Fehler im System: Die Schokomasse war noch sehr warm, die Eier noch sehr kalt – alles zusammen sah nicht gerade nach einer perfekten Verbindung aus.

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Im Ofen haben sich die Einzelteile dann aber doch noch gut zu einem Ganzen verbunden.

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Voilà, Brownies mit Karamell. Köstlich. Aber zu genießen nur in kleinsten Raten.

4 Gedanken zu “Ratenzahlung

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