Ganz schön kosher

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Das war sowas von klar: Nach jedem Urlaub bin ich total heiß darauf, sofort alles nachzumachen, was ich zu essen bekommen habe. Nach meinem Kurztripp nach Israel war das unter anderem Malabi, eine Art Pudding aus Milch und Maismehl, der mit Rosenwasser aromatisiert wird.

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Ich mag eigentlich kein Rosenwasser. Trotzdem stand ich bereits am Tag nach meiner Rückkehr beim Perser und habe eine Flasche gekauft.

Ein Fläschchen hätte mir natürlich auch gereicht. Aber Fläschchen gab es keine. Also stehen jetzt 330 Milliliter minus ein Esslöffel Rosenwasser im Kühlschrank zu verbrauchen innerhalb von 24 Monate. Meine Güte, da wird es noch viel Malabi geben müssen in den kommenden zwei Jahren.

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Aber warum nicht? Erstens mag ich die Puddingkonsistenz. Zweitens kommt das mit der Rosennote gar nicht so übel, wenn man statt den angegebenen zwei Esslöffeln nur einen reinmacht. Und drittens lässt sich das Topping endlos variieren: Nüsse, Mandeln, Pistazien, Kokosflocken – das kommt meinem ewigen Bemühen, offene Tütchen zu leeren doch total entgegen.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, ist nur wichtig, dass ein süßer Sirup drüber fließt und irgendwas Knuspriges oben drauf liegt. Ich habe, der Farbe wegen, eine ganz dünne Karamellsoße gekocht und mal mit Pinienkernen angefangen. Davor gilt es eigentlich nur Milch (oder halb Milch, halb Sahne) mit Zucker und Stärke aufzukochen. Simpel. Am Ende sah es aufgrund der Soße ein bisschen aus wie Panna Cotta. War aber Malabi – dafür mach ich mir doch glatt eine neue Dessert-Kategorie im Blog auf!

Ein Gedanke zu “Ganz schön kosher

  1. Pingback: Pimp your pudding | Back ihm was Gscheits

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