Pimp your pudding

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Bei mir ist der Pudding-Wahn ausgebrochen. Kaum war das mit dem Milchpudding erfolgreich erledigt, habe ich mich noch etwas mit dem  Angebot von „From the Grapevine“ befasst und war schon einen Klick weiter bei Reispudding. Wie es der Zufall so will, hatte ich vor dem Urlaub mal ein Päckchen Milchreis gekauft – eine Eingebung vielleicht?

Im Rezept heißt es, dass jede Art von Reis funktioniert, umso richtiger schien mir Milchreis zu sein. Den Reis in meinem Reiskocher vorzubereiten, war allerdings ein  kleines Experiment, weil einem davon überall nur abgeraten wird. Aber erstens wird der Reis für diesen Pudding erst einmal in Wasser vorgekocht und zweitens danach noch so lange über dem Wasserbad weiter eingematscht, dass es mir das Risiko wert war.

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Zurecht. Nach 1 Stunde und 20 Minuten über dem Dampf kommt eine herrliche Pampe raus, die relativ schnell fest wird. Vorher noch ein paar Walnüsse unterheben, Zimt und Rumrosinen drüber, fertig.

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Was das ganze jetzt von unserem schnöden Milchreis unterscheidet, ist mir zwar nicht ganz klar, aber eigentlich auch völlig wurscht: Schmeckt!

Danach war das lange Pfingstwochenende aber noch lange nicht vorbei. Und weil das Wetter schlecht und Instagram meine neue Passion ist, habe ich mich dort umgesehen und bin über das schöne Wort Butterscotch gestolpert. Pudding ist ja eher kein so schöner Begriff. Pudding – irgendwie plump. Butterscotch dagegen hat was. Fett und flüssig. Läuft ganz gut über die Zunge.

Und lief dann alsbald auch über meinen Pudding:

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Okay, zugegeben, das Bild ist ein klitzekleines bisschen gefakt: Die Herstellung der Soße hat zwar reibungslos funktioniert, aber mir scheint, sie ist am Ende doch etwas zu lange eingekocht. So war sie nach dem Abfüllen in Nullkommanichts ziemlich fest. Zu fest, um sie fließen zu lassen.

Für das Foto habe ich also noch mal einen Löffel davon erwärmt und leicht verdünnt. Man möge es mir verzeihen. Ändert aber nichts daran, dass die Verwandlung von Zucker, Butter und Sahne in Soße ein schöner Prozess ist, den man unbedingt mal erlebt haben sollte.

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2 Gedanken zu “Pimp your pudding

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