Der Keks-Preis oder Wie gehe ich mit dem „Liebster Award“ um?

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Und dann war das Pfingstwochenende IMMER noch nicht vorbei. Und also war endlich auch die Zeit für die letzte Packung Pecannüsse und eine Tafel weiße Schokolade gekommen. Um in einer Handvoll Cookies zu enden.

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Ein gutes Ende, würde ich mal sagen. Für alle Beteiligten.

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So.

Und dann kam die Nominierung zum „Liebster Award“ von Jasmin von „Die Kunst des Backens“, über die ich mich sehr gefreut und sofort zugesagt habe. liebster-award1Vielen Dank noch einmal, Jasmin.

Nach ein bisschen Recherche war ich mir dann allerdings nicht mehr ganz so sicher, wie ich damit umgehen sollte. Als erstes stieß ich auf das, was Simone Weissenbach zu dem Thema erlebt und veröffentlicht hat. Dann stieß ich auf das, was Martin Feigenwinter dazu zu sagen hat – der wiederum auch schon auf Simone gestoßen war. Was beide schreiben, entspricht so ziemlich dem, was ich auch selbst empfinde: Natürlich freue ich mich, dass wildfremde Menschen lesen – und manchmal gut finden – was ich so schreibe. Und hey: Bei meinen 15 Word-Press-Followern kann ich auch nicht gerade von großer Bekanntheit reden. Die Nominierung sollte mir also wirklich mehr als willkommen sein.

Trotzdem tue ich mich schwer damit, dieses 11-Fragen-an-11-Blogger-System zu unterstützen. Es ergibt, wie schon die beiden Genannten aufgeschrieben haben, zum einen einfach rein rechnerisch keinen Sinn. Zum anderen freue ich mich zwar über Leser, sehe meinen Blog aber von Anfang an als etwas, das ich in erster Linie für mich mache. Schön also, wenn es andere interessiert. Aber das steht für mich eben nicht an erster Stelle. Nicht zuletzt habe ich mit Schneeball-Aktionen immer schon meine Probleme. Normalerweise endet die Kette, wenn sie mich erreicht.

Andererseits habe ich ja bereits zugesagt und finde, es gehört sich auch, das einzuhalten. Und irgendwie, das gebe ich auch gern zu, reizt es mich natürlich doch zu sehen, was dann eigentlich passiert.

Also habe ich mich entschlossen, dem Prinzip von Simone und Martin zu folgen, mitzumachen, aber die Regeln für mich etwas anzupassen. Ich werde nur einen Blog ausdrücklich nominieren und dafür einige nennen, die ich einfach gern lese. Viele davon haben bereits jede Menge Follower und den Liebster Award bereits ein- bis mehrmals erhalten  – ich vermute, sie möchten nicht unbedingt ein zweites, drittes oder viertes Mal mitmachen. Wenn doch, steht es ihnen ja frei.

Zuvor nun aber meine Antworten auf Jasmins Fragen:

1. Wie bist zu zum Bloggen gekommen?

Vor ein paar Jahren habe ich mit einer Freundin das Projekt „Wir kaufen ein Jahr lang keine Klamotten“ durchgezogen. Trotz anfänglicher Überlegungen entschieden wir uns dagegen, das ganze in Worten zu begleiten – weil das schon so viele andere gemacht hatten. Später tat es uns ein bisschen leid, denn „Das gibt es doch schon“ ist ja im Netz eigentlich kein Argument. Als mich eben diese Freundin dann im vergangenen Jahr gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, eine Hochzeitstorte für sie zu backen, bot es sich an, dieses neue Projekt nun doch schriftlich festzuhalten. Aus der Torte wurde dann zwar nichts, den Blog führe ich seitdem aber weiter. (Der Titel basiert übrigens auf einem der famous last sentences meiner Mutter, selbst eine passionierte Bäckerin, die  mich, schon ziemlich todkrank, dazu aufforderte, meinem Chef einen ordentlichen Kuchen zu backen.)

2 .Womit kann man dir immer eine Freude machen?

Mit buntem Schnick-Schnack aller Art.

3. Was ist dein absoluter Lieblingskuchen/-torte?

Als Kind hätte ich darauf geantwortet: Der Frankfurter Kranz meiner Nürnberger Oma. Heute habe ich keinen ausgewiesenen Lieblingskuchen. Aber tendenziell ist mir alles lieb, was mit Schokolade und Karamell zu tun hat. Auf Apfelkuchen dagegen kann ich ganz leicht verzichten.

4. Welches Buch sollte man deiner Meinung nach unbedingt mal gelesen haben?

Ich glaube nicht, dass es das eine Buch gibt, das jeder unbedingt mal gelesen haben sollte. Ich lese gern und viel, wo soll ich da anfangen, wo aufhören? Wenn es zumindest ein paar Titel sein dürfen, an die ich immer wieder gern denke, dann wären das vielleicht  T.C. Boyles „Wassermusik“. Und Lethums „Motherless Brooklyn“. Und vieles von Isaac Bashevi Singer. Und Büchners „Lenz“. Und Alex Capus. Und Remarque. Und McCullers. Und Jeffrey Eugenidis. Und Tucholsky. Und und und…

5. Welche Eigenschaft an dir magst du am meisten?

Ich halte mich für zuverlässig, mächtig kritisch und manchmal ziemlich bös. Ob ich das alles an mir mag? Eigentlich schon. Gleichzeitig sorgt jede dieser Eigenschaften immer mal wieder dafür, mich in Schwierigkeiten zu bringen: Zuverlässigkeit wird gern ausgenutzt, Kritik kommt nicht immer gut an und bös sein – naja… auch nicht. Aber leben kann ich mit allem – und vielem mehr, das mich ausmacht – ganz gut.

6. Hast du einen absoluten Lieblingsfilm, den du dir immer wieder ansehen könntest?

Moonstruck mit Cher. Ich könnte nicht nur, ich sehe ihn mir immer wieder an.

7. Du hast drei Wünsche frei, was wünschst du dir?

Gesundheit, Liebe, Zufriedenheit – wow, ich kann mir die Wünsche aufsparen: Ich hab das alles schon!

8. Welche drei Orte sollte jeder mal gesehen haben und warum?

Da geht es mir wie mit den Büchern: Was mir gefällt, muss für andere nicht zwangsläufig passen. Das Erleben von Orten ist eng verknüpft mit Emotionen und ich kann nur sagen, wo meine Gefühlswelt besonders in Wallung kommt. In Jerusalem zum Beispiel, in New York genauso, aber auch tropische Inseln sind nicht verkehrt. Gesehen haben sollte man aber sicher auch Orte, die nicht nur für tolle Ferien taugen. Davon habe ich, zugegebenermaßen noch nicht so viele kennengelernt.

Und nun meine Nominierung:

Da rufe ich also Carla von backenundkochenmitcarla auf, weil ich es super finde, dass sie schon mit 15 Jahren kocht und backt wie eine Wilde und dazu bereits anfängt zu bloggen. Da sag noch einer, die Jugend habe nichts zu bieten.

Und dann noch die Blogs, die ich gern und recht regelmäßig lese: Esst mehr Kuchen, Feuer & Flamme, the recipettes und nicht zuletzt Jankes Bunte Welt – wo sich allerdings leider schon viel zu lange gar nichts mehr tut, was ich sehr sehr schade finde, weil er mir einer der wirklich liebsten Blogs ist. War?

Hier nun  meine Fragen an Carla bzw. die gerade Genannten, falls sie doch noch einmal mitmachen wollen:

Warum hast du dich fürs Bloggen entschieden?

Was machst du eigentlich so, wenn du nicht gerade bloggst?

Was ist für die größte Herausforderung beim Bloggen?

Liest du selbst viele andere Blogs und warum?

Nutzt du auch noch klassisches Lesematerial wie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher?

Was macht dich so richtig froh?

Gibt es einen großen Lebenstraum, den du dir erfüllen willst?

Kaffee oder Tee?

Und schließlich noch Die Regeln Der Leitfaden für die Nominierte:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere (2 bis 11) weitere Blogger für den Liebster Award.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.

6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

7. Füge ein Liebster-Award-Logo in deinen Post ein.

 

6 Gedanken zu “Der Keks-Preis oder Wie gehe ich mit dem „Liebster Award“ um?

  1. Ja die Sache mit dem Liebster Award! Bei der 1. Nominierung war ich irgendwie happy. Schließlich hatte ich Anfang/Mitte April gerade mal so 20 Folger. Ich habe meinen Beitrag geschrieben und eine Woche darauf kam die nächste Nominierung, dann wieder die nächste. Ursprünglich wollte ich ja noch mitmachen, aber es wurde zu viel und ich kam einfach auch nicht mehr dazu. Danke trotzdem für deine interessanten Antworten!
    xoxo & liebste Grüße 💙
    Sina von https://CasaSelvanegra.com

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