Wurftechnik

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Eigentlich habe ich hier ja jüngst zum Ausdruck gebracht, dass ich für diesen Sommer langsam genug davon habe, Obst zu verbacken. Aber ganz so schlimm ist es natürlich nicht, manche Früchte werden ja jetzt gerade erst reif. Und da spreche ich nicht von diesen dicken, künstlichen blauen Beeren, die vermutlich das ganze Jahr in irgendwelchen Gewächshäusern heranwachsen und nichts mit echten Heidelbeeren zu tun haben, wie ich sie als Kind einst mit meiner Oma im sandigen Nürnberger Umland gepflückt habe.

Aber ich will mich nicht beschweren. Die dicken Blauen machen auf einem schnellen Dessert – und ein solches musste her – durchaus ihren Staat. Sie sind überall verfügbar und wenn man einen Rührteigboden im Gefrierfach, viel Marmelade eingekocht, ein bisschen Espresso und Likör im Haus und obendrein ein flottes Topping aus Mascarpone und Sahne gerührt hat, kann man mit ihnen nach zehn Minuten einen fertigen Nachtisch bewerfen.

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Und ich meine bewerfen.

Warum auch immer: Ich hatte Lust, jedes einzelne Früchtchen gezielt auf den Kuchen zu werfen.

Dafür, dass ich schon immer eine lausige Wurftechnik hatte, so eine, bei der man weit ausholt, um einen Ball dann mit Wucht vor die eigenen Zehen zu titschern, ist mir das eigentlich recht gut gelungen, wie ich finde.

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