Mach mir den Keks

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Da waren ständig diese Bilder im sozialen Netz: „One Pan Skillet Chocolate Chip Cookie“ stand darüber und schon beim ersten Wahrnehmen wusste ich nicht genau, was ich lieber hätte: Den Monster-Cookie oder die Pfanne. Dieser offensichtlich supersofte Riesenkeks mit Karamell und Eis oben darauf? Diese offensichtlich monsterschwere Gusseisenpfanne? Beide weckten definitiv größtes Begehren bei mir.

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Erfüllt habe ich mir inzwischen natürlich beide Wünsche, sinnvollerweise zuerst den mit der Pfanne. Der Onlinehandel macht’s ja leicht, innerhalb kürzester Zeit so eine US-Gusseisenpfanne in Händen zu halten. Und dazu ist schon mal zu sagen: Eine meiner besten Anschaffungen ever!

Ja, die Pfanne ist hammerschwer. Ja, der Griff wird heiß und es empfiehlt sich wärmstens – ha, Wortspiel! -, immer Topflappen parat zu haben. Aber ich hatte schon früher Töpfe mit Griffen, die heiß werden. Ich habe mit dem Umgang kein Problem. Genauso wenig wie mit dem Gewicht. Nehm‘ ich in Kauf. Wei-heil: In dieser Pfanne brennt einfach nichts an! G., der den Kauf zufällig mitbekommen, mir zum beschichteten Zehn-Euro-Modell von Aldi geraten und nachher das schwere Paket geliefert hat, meinte zwar: „Hättest du billiger haben können…“ Aber ich finde 30 Euro wirklich nicht zu viel. Ich hatte schon teurere Pfannen mit wesentlich schlechteren Eigenschaften.

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Hey, was bin ich eigentlich? Pfannenverkäufer?

Eigentlich sollte es doch darum gehen, dass ich nach Spiegeleiern, Champignons, Fleisch und Fisch auch bald Mehl, Zucker, Eier und Chocolat-Chips in der Pfanne mittels einer Gabel vermantscht und alles in den Ofen geschoben habe. Denn zum Glück hatte sich Besuch angesagt, dem man ein Dessert servieren konnte. Ich wusste genau, dass P. die Richtige wäre, um einen warmen Pfannenkeks mit Eis und Karamell aufzutischen.

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Nachdem mein zweiter Versuch einer Butterscotch-Soße glücklich verlaufen ist, war auch die Sache mit dem Cookie schnell und leicht gelöst. Das einzige Problem: Ich habe P. vor dem Dessert jede Menge gebackenen Kürbis serviert. Am Ende hat sie der warme Keks ganz schön gequält.

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Dass wir die Bombe nicht komplett schafffen würden, war natürlich vorher schon klar. Die Reste lassen sich aber noch viele Tage lang als eine Art Kekskuchen verspeisen. Dauergebäck eben.

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Vielleicht sollte ich es mir dieses Jahr bei der Weihnachtsbäckerei leicht machen und einfach jede Sorte als ein einziges großes Wagenrad backen.

4 Gedanken zu “Mach mir den Keks

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