Launige Viecherei

Wieder mal eines von diesen Projekten: Gesehen im Netz und tagelang nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Muss ich nachmachen. Wo gibt’s diese Mini-Waffelhörnchen? Gar nicht so einfach, sie in einer haushaltsverträglichen Menge unterhalb des professionellen Caterings zu bekommen. (Ich kann mindestens noch zweimal eine Lage Hörnchen befüllen…) Hörnchen bestellt und endlich angekommen – aber vor dem Urlaub keine Zeit mehr, sie zu Cake Pops zu machen. Immerhin noch so viel Spielraum, um allerlei Deko, Schokoladen und Schokolinsen zu kaufen. Weggefahren.

An den letzten beiden Urlaubstagen schließlich war Zeit, sich ganz und gar dem Thema „Cake Pops auf Waffelhörnchen“ zu widmen.

Zeit ist dabei ein nicht ganz unwesentlicher Faktor: Den Rührkuchen habe ich natürlich nicht gekauft, sondern selbst gebacken, und zwar nach diesem Rezept hier, das auch so einen ganz fantastischen Schoko-Nusskuchen ergibt. Mir ist er zwar zur Hälfte in der Form hängengeblieben, aber das war ja hier nun mal kein Problem. Wurde ja eh zerlegt. (Und ich habe die Form auch nicht mit Backpapier ausgelegt, wie verlang. Selbst Schuld also.)

Drei Stunden habe ich am Tag darauf dann damit verbracht, Kugeln zu formen, Schokoladen verschiedenster Arten zu schmelzen, unterschiedliche Tunktechniken in unterschiedlichen Tunkgefäßen auszuprobieren, rauszufinden, wie man wenigstens halbwegs erkennbare Viecher gestaltet, festzustellen, dass der Zuckerschrift-Stift totaler Schrott ist, schwarzen und weißen Zuckerguss anzurühren, das Malen mit Zahnstochern zu üben, Vorlagen im Netz zu suchen (Den Ursprungs-Post habe ich bis heute nicht wiedergefunden.), Schokoladenspuren zu entfernen, Zuckerperlen in der Küche aufzufegen…

Mann, das hat Spaß gemacht!

Zum Glück hatte ich mir gar nicht erst vorgenommen, alle Cake Pops als Tiere zu formen. Schweinchen wären ursprünglich auch noch angedacht gewesen – aber zu kompliziert. (Nicht zuletzt hatte K. erst jüngst erwähnt, sie hasse bunt gefärbte Schokolade. Um nicht schon wieder in den Verdacht zu geraten, absichtlich Dinge zu backen, die sie nicht mag, habe ich nur wenige Pops in Rosa getaucht und das auch nur, weil da noch ein kleiner Rest war.)

Am Ende würde ich behaupten, dass man einen Teil der Produktion als Bären bezeichnen könnte, inklusive einem Kein-Ohr-Bär. Und einen anderen Teil als so eine Art Katzen. Wobei die Bären im Großen und Ganzen  recht hübsch geworden sind – manche verdrehen sogar die Augen.

Die Katzen – na ja, die sind vielleicht einfach nur schlecht gelaunt.

Und ich? Ich war hinterher fix und fertig – aber dafür bestens gelaunt!

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