Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Seit gestern also Ehe für alle – feine Sache das. So eine Verbindung ist ja per se etwas, wo jeder etwas gibt und dafür was bekommt. Jeder spielt seine Rolle, übernimmt seinen Part, sorgt für seinen Teil. Und wenn das alles passt, dann hält das.

Wenn ich das jetzt mal auf meine Tarte mit Birnen nach Lyoneser Art  umlege, dann muss ich allerdings wohl bemerken, dass es mit dem Geben und Nehmen und eine Verbindung eingehen hier so eine Sache ist: Ganz offensichtlich spielt nicht jeder in der Tarte die Rolle, die ihm zugedacht ist.

Oder woher kommt es, dass der Kuchen auf der Abbildung im Heft (siehe Fotocollage oben) hübsche drei sich voneinander abhebende Schichten hat, und mein Ergebnis eher nach dreierlei Matsch ohne Übergang aussieht?

Nicht genügend bindendes Ei in der Quarkmasse, nicht genügend bindende Stärke im Kürbis-Frucht-Püree – so meine eheberatungsähnliche Diagnose. Da passt nichts, drum hält da auch nichts.

Interessant aber: Obwohl die Rollenverteilung so gar nicht nach Plan verläuft und jeder irgendwie macht, was er will, ist das Ergebnis ein verdammt gutes.

Und also pfeif ich doch auf klare Schichten und bin glatt zurück bei – der Ehe für alle!

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