The Egg That Wasn’t There

Seit geraumer Zeit entwickelt sich ein hübscher neuer Brauch: Gemeinsam mit M. und K. arbeiten wir uns durch die Filmografie der Coen-Brüder. Erst gibt es etwas zu essen, dann einen Film. Passende Accessoires und angedeutete Verkleidungen inklusive. Dass auch das Essen irgendwie mit dem Film zu tun hat, ist bislang noch kein Gesetz dabei. Aber für „The Man Who Wasn’t There“ wollte ich doch irgendetwas in Richtung USA/50er Jahre kochen. Und backen.

Pumpkin Pie zum Nachtisch dachte ich – das könnte doch was sein.

Und ich dachte es auch noch, während sie da so im Ofen stand.

Nur als sie nach nahezu verdoppelter Backzeit immer noch nicht fest war, dachte ich es nicht mehr. Eher formte sich in meinem Hirn die Frage: Was hab ich denn da falsch gemacht?

Es war ja nun wirklich nicht meine erste Pumpkin Pie, dieses Problem war bislang aber noch nie aufgetaucht. Vielleicht, weil ich bei den früheren Malen immer ALLE angegebenen Zutaten in die Kürbismasse gerührt hatte? Und nicht einfach zwei, drei Eiweiße weggelassen habe?

Zumindest kann ich es mir nur so erklären: In irgendeiner momentanen Verwirrung habe ich Eier getrennt und das Eiweiß ganz ordentlich eingefroren. Muss man ja nicht wegschmeißen. Kann man ja noch brauche. Ja gut, der Kuchen hätte es auch gut brauchen können, denn dem fehlte es definitiv an Stabilität.


Das Ergebnis war ein etwas trauriger Brei. Den ich eigentlich nicht servieren wollte, weshalb ich dann auf die Schnelle noch ein paar Brownies in den Ofen geschoben habe.

Am Ende – haben wir beides gegessen.

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