Verstreut, verschenkt

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Also mein Osterbunny hatte ganz schön zu schleppen dieses Jahr. Und es hat Glück gehabt, dass ich mich noch gebremst habe, bevor Kuchen Nummer vier auf den Tisch stand. So habe ich dem Häschen dann „nur“ Rührkuchen, Babka und Erdnussbutter-Bars ins Körbchen gepackt und es losgeschickt. 

Vor allem mit dem Schokoladenbabka aus Ottolenghis Jerusalem-Buch war ich dieses Mal so richtig glücklich und zufrieden: Das könnte überhaupt der beste Hefeteig gewesen sein, den ich je produziert habe: Kalt über Nacht geführt, vorher richtig lange geschlagen, rund 10 Minuten, und zwischen den Arbeitsgängen auch gut in Ruhe gelassen.

Hab sogar den Videobeweis gemacht: Wie der da so buttrig vom Haken flutscht und vor sich hin glänzt – ich bin auch zwei Wochen nach Ostern noch ganz begeistert!

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Begeistert war im übrigen auch der Mann, der auf Wunsch noch einmal eine Charge Valentine Peanut Butter Heart Cookies bekommen hat – wieder nicht in Herzform und wieder nicht mit Peanut Butter Herzen im Teig, aber dafür mit schokolierten Mandeln, die ganz gut für den österlichen Touch gesorgt haben.

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Die bunten Streusel sind natürlich auch der Kracher.

Seit ich kapiert habe, dass man Dekostreusel mitbacken kann, bin ich überhaupt versucht, ständig irgendwas in den Teig reinzustreuen.

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Irgendwann zwischen Erdnussbutter-Riegel und Hefeteig wurde dann der Wunsch immer dringlicher, auch noch einen Rest Buttermilch zu verarbeiten. Meiner Improvisationslaune kam dann ein Rezept am nächsten, das eigentlich für eine dieser von mir verabscheuten Koch- und Rührmaschinen gedacht ist.

Um gleich den Beweis anzutreten, dass man keinen Sonstwie-Mix braucht, um Kuchen zu backen, habe ich das  beschriebene Rezept in guter Rührkuchen-Manier zusammengefügt. Butter – natürlich keine Margarine – und Zucker aufgeschlagen, Eier nach und nach dazu, dann die Buttermilch und schließlich Mehl und meine trockenen Zutaten: Unter Verwendung von Kokos-Chips und ganz fein gehacktem Orangeat ist ein recht passabler, saftiger Kokos-Orangen-Kuchen entstanden. Rezept taugt, Wunderkessel unnötig.

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Wie gesagt, das Bunny musste dann etwas mehr schleppen und ich habe es danach auch nicht mehr gesehen. Aber vielleicht hat es sich mit dem ganzen Zeug auch einfach nur ein Versteck gesucht. Ich könnt’s verstehen.

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Ein Gedanke zu “Verstreut, verschenkt

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