Weitschweifig

img_5227Mit der Sahne habe ich am Ende vielleicht ein bisschen übertrieben. Irgendwie sah das Teil doch eher aus, wie Drei-Uhr-Kaffee-und-Torte-bei-Oma. Dabei war es eine wahre echte Key Lime Pie.

Obwohl. Nein. Wahr und echt war sie eigentlich auch mal wieder nicht. 

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Vorausgegangen war nämlich mal wieder ein kleiner Fehler auf Grund mangelnder Multitaskingfähigkeit. In meinem Wahn, möglichst schnell möglichst viel aus Ottolenghis „Sweet“ zu backen, sollten es erneut gleich zwei Sorten Cookies und ein Rührkuchen auf einmal sein.

Nur, dass ich bei den geplanten Erdnusskeksen im Eifer des Gefechts am Ende vergessen hatte, die Erdnüsse zu schreddern. Schön geröstet waren sie schon. Das nämlich ist überhaupt eine der wichtigsten Erkenntnisse über dieses Backbuch: Wann immer Ottoleghi Nüsse im Rezept stehen hat – und er hat praktisch in fast allen Nüsse! – dann kann man schon mal ein Blech vorbereiten und den Ofen zum Rösten anheizen.

Hatte ich, wie gesagt, gemacht. Auch den Multizerkleinerer hatte ich schon herausgeholt. Aber erst, als ich die gerösteten, aber ganzen Erdnüsse in den Teig gekippt hatte, fiel mir wieder ein, dass das so nicht geplant. war. In dem Moment war mir auch nicht klar, wie ich daraus nun Kekse ausstechen sollte. Der Teig wanderte sofort ins Gefrierfach.

Die Schoko-Cookies und der Rührkuchen haben funktioniert, nebenbei gesagt.

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Inzwischen habe ich längst eine weitere Portion Teig davon vorbereitet und als Portionsbällchen ebenfalls eingefroren. Man kann sie dann jederzeit aus dem Gefrierfach holen und frisch aufbacken. Sehr genial.

Und der Rührkuchen? Der war übrigens glutenfrei. Ich war schon erschrocken: Hatte ich versehentlich vegan gebacken??? Nein, nur glutenfrei, mit Mandeln und Kokos statt Mehl. Puh!

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Aber ich schweife ab. Cookies mit Schokostückchen gebacken, glutenfreien Rührkuchen gebacken. Erdnussteig im Froster versteckt. Da waren wir.

Dann kam ein Abend, an dem Gäste erwartet wurden.

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Und weil ich schon immer mal Key Lime Pie backen wollte, habe ich den Erdnusskeks-Teig kurzerhand als Boden verwendet. Das Ausrollen war spaßig: Denn aufgrund der Röstung um Ofen sind die Erdnüsse bei etwas Kraftaufwand easy-peasy auseinandergebröselt – und waren am Ende doch noch irgendwie gemahlen.

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Der Rest, also das Key-Lime-Gedöns, war einfach. Und die Sahne – die wollte ich einfach mal aufbrauchen. Da ist’s dann halt etwas üppiger ausgefallen in der Deko…

Ein Gedanke zu “Weitschweifig

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