Ei Ei Ei

img_5510

Nach dem Schock über meine einstürzende Windbeutelpyramide war der Plan, den Tag darauf einfach mal Sonntag sein zu lassen, nichts zu backen und nur in der Sonne zu liegen. Weil mir aber nur in der Sonne liegen viel zu langweilig ist, habe ich mir als Lektüre das zum Geburtstag gewünschte „Große k. und k. Mehlspeisenbuch“ der legendären Bad Ischler Zuckerbäckerei Zauner mit auf den Balkon genommen. Und dann lag ich bald schon nicht mehr auf dem Balkon. 

Beim ersten Überfliegen fiel mir nämlich auf, dass für viele der Rezepte oft sehr sehr viele Eier verwendet werden.

Sehr sehr viele Eier im Teig finde ich schon mal sehr sehr ansprechend.

Und außerdem hatte ich sehr sehr viele Eier im Kühlschrank.

img_5503

Eine Stunde später waren sechs davon in diesem Schoko-Mandelkuchen verarbeitet und ich möchte sagen: Das war der wahrscheinlich beste Rührkuchen, den ich je gebacken habe.

img_5505

Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise überkritisch bin mit dem, was meinen Herd verlässt. Aber dieser fluffige, leichte und mit Eiern geradezu aufgepumpte Kastenkuchen war in seiner Einfachheit wirklich ein Gedicht.

img_5513

 

Leicht verwirrt hat mich lediglich mein eigener Gedanke: „Der schmeckt fast, wie gekauft…?“

Was natürlich beknackt ist. Denn dann wären ja anstelle von sehr sehr vielen Eiern höchstens sehr sehr viele künstliche Stoffe in den Teig gekommen. Aber da ist mal wieder der Beweis: Es geht auch ohne Kunst und Chemie. Nur Eier, sehr sehr viele Eier sind unverzichtbar.

img_5508

5 Gedanken zu “Ei Ei Ei

    • Dem will ich doch ausnahmsweise mal nachkommen:
      Für eine Kastenform 26 cm:
      6 Eier; 210 g Marzinpanrohmasse, gerieben; Mark einer 1/2 Vanilleschote; abgeriebene Schale einer 1/2 Biozitrone; 130 g Zucker; 1 Prise Salz; 120 g Mehl, 100 g fein gehackte Bitterschokolade; 75 g flüssige Butter; Butter für die Form und 50 g gehobelte Mandeln

      1. Eier trennen. Dotter mit zerriebenem Marzipan, Vanillemark und Zitronenschale schaumig rühren.
      2. Eiweiß mit Zucker und Salz zu Schnee schlagen.
      3. Schnee und Dottermasse vorsichtig vermischen. Mehl mit geriebener Schokolade vermischen und unterheben. Zum Schluss die flüssige Butter einrühren.
      4. Backform buttern und mit den Mandeln bestreuen. Teig bei 180 Grad ca 50 bis 60 Minuten backen. Herausnehmen, stürzen und nach dem Auskühlen mit Staubzucker bestreuen.

      Viel Spaß beim Backen!

      Gefällt mir

  1. Pingback: Ei(ns) auf die Haube | Back ihm was Gscheits

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s