Dauergebäck

Gelegentlich werde ich ja mal um Rat rund ums Backen gebeten. Und hilfsbereit, wie ich bin, gebe ich dann ungefragt auch gerne diesen Rat: „Rezept vor dem Anfangen einmal komplett durchlesen.“ Damit’s keine bösen Überraschungen gibt.

So hilfsbereit, so siebengscheit: Kann mir mal einer sagen, warum ich mich daran selbst nie halte?

Der ist nämlich gut, der Rat.

Wäre man ihm gefolgt, man hätte gleich gewusst, dass der Mürbteig für diese Schoko-o-Cookies (Ottolenghi: Sweet) erst in den Kühlschrank kommt, bevor er weiterverarbeitet wird. (Das hätte man natürlich eigentlich sowieso gewusst, weil Mürbteig immer kühlen muss. Aber man hat’s verdängt.)

Man hätte auch schon gewusst, dass ein paar Zutaten für die Ganache erst 30 Minuten in Wasser eingeweicht werden. Man hätte verinnerlicht, dass die Ganache nach der Herstellung noch einmal 30 Minuten in den Kühlschrank muss, zum Festwerden.

Stattdessen hat man sich darauf verlegt, jede einzelne Anweisung erst dann zu lesen, wenn man den Schritt ausführen wollte.

Und so backt man dann schon mal gut eineinhalb Tage hin an solche Kekse!

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