Kostprobe

Gelegentlich kann es ja auch mal was Herzhaftes sein: Vor zwei Wochen habe ich in einem italienischen Lebensmittelladen zwei Kilo Mehl erworben, die direkt von einem toskanischen Landgut kommen. In Bioqualität. Im Laden konnte man sich von dieser Qualität überzeugen, unter anderem mittels größerer, pizzaähnlicher Fladen.

Musste ich auch machen!

Meine Fladen sind indes klein geblieben, weil mein Ofen das sonst gar nicht schafft. (Okay, der Gedanke, dass ich einfach ein großes Rechteck statt zwei kleiner Fladen hätte formen können, kam irgendwie nie.)

Mit meiner Kombi Tomatensugo, Salsiccia und Kapernäpfel war ich mehr als zufrieden, mit meinem Hefeteig auch. Hefe Wasser Mehl – mehr war’s nicht.

Eines muss ich allerdings gestehen: Wenn ich nicht gewusst hätte, dass unter meinem Belag ein so hochwertiges Halbvollkornmehl aus Weichweizen steckt und nicht mein stinknormales 405er – ich wäre jetzt nicht unbedingt drauf gekommen.

Ich fürchte, meine Geschmacksnerven sind nicht gut genug, um ein Mehl vom anderen zu unterscheiden.

Es gibt aber bestimmt schlimmere Schicksale.

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