Steuer(ungs)fehler

„Und was hast du so vor am Wochenende?“ fragen die jungen Leute mich, nachdem sie von Apfelweinfesten, Clubs und Chillen mit Freunden gesprochen haben. „Ich muss endlich meine Steuerunterlagen fertigmachen“, antworte ich. „Und backen.“

Das hört sich für die Jugend dann irgendwie ganz traurig an, glaube ich. Aber die hat ja keine Ahnung, die Jugend!

Das mit den Steuerunterlagen ist nämlich super einfach, seitdem mir der Mann beigebracht hat, alles, was übers Jahr reinkommt, in eine Kiste zu werfen. Am Tag X hole ich es raus und hake eine Liste ab. Dreißig Minuten – fertig.

Das mit dem Backen wiederum, das kann von einem rauschhaften Club- oder Apfelweinfest-Abend auch nicht so weit entfernt sein.

Denn anders, als mit der Ausschüttung einer ganzen Menge Glückshormone lässt sich ja wohl kaum erklären, dass man sich gegen Mittag an die Küchenmaschine stellt, und vier Stunden später ein Zwiebel-Nuss-Brot, Cookies mit Cashewkernen und weißer Schokolade, herzhafte Rosmarin-Käse-Cracker, einen Mohn-Zitronenkuchen sowie eine Kokos-Obst-Tarte in der Küche stehen hat.

Oder ich hab‘ einfach einen Knall. Das könnte natürlich auch sein…

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