Alles bestens

Käsekuchen geht ja irgendwie immer. Ich wundere mich nur jedes Mal über diese Aussagen wie „bester Käsekuchen ever ever ever“ und „bester Käsekuchen der Welt“. Hä? Wer kann denn das behaupten? Ich finde: Am Ende kommt es auf die Zusammensetzung der Käsemasse und die eigene Vorliebe an.

Ich zum Beispiel bevorzuge die amerikanische Variante auf Frischkäse-Basis. Ob da noch Schmand, Mascarpone, Sour Creme oder doch ein bisschen deutscher Quark mit reinkommt? Ich hab‘ schon aus vielen Mischungen etwas zusammengerührt, was am Ende super-super-super war!

Dann brauche ich persönlich keinen Teig rund um den Käse. Ich könnte sogar auf den Boden verzichten, mag es aber genauso mit Biskuit (Wie bei Junior’s.) oder mit Krümelboden. Wie’s halt gerade passt.

Dass es in „Sweet“ einen gibt, bei dem zwischen den Keksboden und die Käsemasse noch eine Schicht Feigen kommt, ist so passend wie extravagant für Ottolenghi. Und nur deshalb habe ich den natürlich gebacken.

Wollte ich wissen, musste ich probieren.

Softfeigen kleinschneiden und in Orangensaft zu einer Pampe einkochen – so was reizt mich.

Auch dieser Cheesecake war am Ende super-super-super. Das Geknurpschel zwischen den Zähnen, das die Feigen natürlich mit sich bringen, das muss man mögen. Und beim nächsten Mal würde ich ihn vielleicht im Wasserbad und gegen Ende auch abgedeckt backen. Um zu meinen Besten zu gehören, darf ein Käsekuchen nämlich „stehen“ und oben hell bleiben.

5 Gedanken zu “Alles bestens

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