Entspannende Zimtmassage

Also so eine Super-Sonder-Einzelbehandlung gibt es sonst nur beim Frisör. Oder im Nobel-Spa. Vielleicht auch in der Senator-Class großer Airlines. Da können sich meine Plätzchen echt was drauf einbilden: Massage! Jedes Einzelne!

Genützt hat es leider nichts. Sinn und Zweck meines überaus zärtlichen Streichelns mit in Zimtpulver getauchten Fingerspitzen über jeden einzelnen, ausgestochenen Zimtstern war nämlich, das namengebende Gewürz noch irgendwie an den Teig zu bekommen. Aber das ging nicht.

Jahr um Jahr bittet der Mann darum, im Advent Zimtsterne gebacken zu bekommen. Jahr um Jahr versage ich ihm diesen Wunsch, weil ich den Teig so fürchte. Nachdem er dieses Mal aber von einem so fantastischen, beim Bäcker gekauften Zimtstern schwärmte, war ich aber doch mal wieder Willens, nachzugeben. Das kann die Bäckerehre ja nicht auf sich sitzen lassen.

Und was macht sie dann, die Bäckerin? Knetet super Mandelteig, rollt aus, nichts klebt, alles super – bis sie den Pinsel für die Glasur aufsetzen will und plötzlich denkt: „Häää? Hab doch gar keinen Zimt reingemacht…!?“

Woraufhin jeder Stern die besagte Fingermassage bekam. Gänzlich ohne Erfolg.

Ich sag mir jetzt einfach so: Nach einer Beauty-Behandlung fühl‘ ich mich ja auch ganz toll, obwohl ich keine Veränderung sehe – bestimmt geht es den „Mandelsternen“ ebenso!

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