Blindverkostung

Üblicherweise komme ich aus jedem Kurz- oder Langurlaub mit irgendeinem Rezept zurück oder mit der Absicht, etwas nachzukochen oder -backen. Das hat dieses Mal nicht ganz funktioniert. Oder anders. Eigentlich war es genau wie immer: Ich hatte die Idee etwas nachzubacken. Allerdings etwas, das ich weder probiert, noch gesehen hatte.

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Urlaub am Ofen

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Es hat eine Weile gedauert, bis ich es kapiert habe: Urlaub zuhause heißt nicht nur viel Zeit, um backen zu können. Urlaub zuhause heißt auch, endlich mal das backen zu können, wofür sonst nie Zeit ist. Bis ich’s verstanden hatte, war allerdings schon wieder so viel Zeit vom Urlaub abgelaufen, dass die Liste nur geringfügig kleiner geworden ist. Aber produktiv waren sie, diese rund zehn Tage.

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Mach mir den Keks

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Da waren ständig diese Bilder im sozialen Netz: „One Pan Skillet Chocolate Chip Cookie“ stand darüber und schon beim ersten Wahrnehmen wusste ich nicht genau, was ich lieber hätte: Den Monster-Cookie oder die Pfanne. Dieser offensichtlich supersofte Riesenkeks mit Karamell und Eis oben darauf? Diese offensichtlich monsterschwere Gusseisenpfanne? Beide weckten definitiv größtes Begehren bei mir.

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Muskat(er)stimmung

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Über meinen Vorrat an Muskatnüssen habe ich mir wahrscheinlich noch nie Gedanken gemacht. Und wenn, dann vielleicht das letzte Mal vor etwa 5 Jahren: Damals habe ich mir von einer „Spicetour“ auf der wunderbaren Insel Sansibar ein ganzes Beutelchen mitgebracht, praktisch direkt vom Baum. Und ein ganzes Beutelchen Muskatnüsse – der reicht gefühlt fürs Leben. Weiterlesen

Voll der Profi

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Gelegentlich legen mir die Kollegen mal „Konditorei & Café – Patisserie“ auf den Schreibtisch. Der Titel ist nicht gerade sexy, aber für ein Fachmagazin spielt Sexyness ja eher eine untergeordnete Rolle.

Vergangene Woche tauchte jedenfalls wieder mal eines auf.

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Ich mag das Heft, auch wenn ich nicht vom Fach bin. Allerdings fürchte ich jedes Mal, wenn ich es finde, dass man von mir erwartet, etwas daraus zu backen. „Grüße A“ stand dieses Mal darauf. Grüße A! Das ist doch ganz klar die Aufforderung: „Jetzt mach doch mal endlich!“ Weiterlesen

Coming home from strawberry fields

imageWann war ich eigentlich das letzte Mal auf einem Erdbeerfeld? Es muss Jahrzehnte her sein. Aber jedes Jahr, wenn J. vom Familienausflug zum Selbstpflücken erzählt und von 18 Kilo Erdbeeren und dem Happening beim Einkochen (Okay, das hat sie nie gesagt, ich stelle mir nur vor, dass man mit 18 Kilo Erdbeeren mindestens ein Happening feiert..), dann denke ich: Geh doch auch mal aufs Feld!

Dieses Jahr haben es K. und ich endlich durchgezogen. Ich hatte schon in der Woche zuvor einen New-York-Cheesecake mit Erdbeer-Haube nach Juniors fabriziert, auf einem schnellen Keksboden statt des eigentlichen Biskuits allerdings.

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