Erntehelfer

Gestartet war ich in dieses Wochenende nicht nur mit einem kleinen Köfferchen, sondern vor allem mit einer großen Tasche voller Kunststoff-Behälter. Denn die Aussicht, in einigen Gärten Station zu machen, in denen ich Pflückberechtigung habe, hatte mich einigermaßen zuversichtlich gestimmt, mindestens drei Kilo Beeren einsammeln zu können.

Am Ende waren es fünf Brombeeren – und die habe ich lieber gleich gegessen.

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Wer hat’s erfunden?

Die Konsistenz irgendwo zwischen Sirup und Zwei-Komponenten-Kleber; die Finger der Bäckerin schokoladenverschmiert – like she’s a five year old; am Ende Würfel statt Cookies; und der Wärmeausdehnungskoeffizient – wie es der Keramiker ausdrücken würde – stimmt auch nicht: Irgendwas ist hier mal wieder gründlich schief gelaufen.

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Proust(e)kuchen

Es wurde zu einer schweren Enttäuschung für den Professor: „Ich habe Ihnen Madeleines mitgebracht!“ hatte er gerufen, als er zur Tür hereingeschossen war. Stolz und voller Erwartung blickte er uns an. Madeleines! Über die Proust so ausführlich geschrieben hatte! Madeleines!

Und was gaben wir Studenten ihm zur Antwort? Kein „O, merci!“ oder „Wundervoll!“ oder auch nur „Vielen Dank.“

Sondern: „Wir haben uns gerade Pizza bestellt.“

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Run, Guinness, run!

Etwa fünf Minuten, nachdem die Waage bestätigt hatte, dass ich im Urlaub nicht zu-, sondern gar abgenommen hatte, stand ich schon in der Küche über „Sweet“ gebeugt. Die Schokoladen-Guinness-Küchlein mit Baileys-Crèmefüllung weckten mein Interesse hauptsächlich darum, weil seit langer Zeit eine entsprechende Likörflasche im Schrank steht.

Da steht sie jetzt immer noch. Und neben ihr fünf Flaschen Guinness.

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