Eckenverhältnis

Dass ich übriges Eiweiß zu Financiers verarbeiten kann, ist mir ja nun seit geraumer Zeit klar. Dass bei der Produktion von Mini-Tarteletts beziehungsweise Petits Fours jede Menge Eiweiß übrig bleibt, ist dagegen eine neuere Erkenntnis. Zumindest wenn man auf die Eiweißcrème als Deko verzichtet. In der Kombination habe ich jetzt ein wundersames, quasie alternativloses Zusammenspiel erkannt: Machste Tartelettes, kannste gleich danach Financiers.

Ist vor mir mit Sicherheit noch keiner drauf gekommen!

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Formlos formschön

Die Reise nach Frankreich kann bis auf weiteres verschoben werden: Dank eines netten Kommentars bin ich darauf gekommen, dass ich meine Suche nach kleinen Förmchen falsch angegangen bin. Jetzt, mit den richtigen Begrifflichkeiten, ist der Erwerb von Mini-Mini-Tartelette-Förmchen in greifbare Nähe gerückt. Und schon ist die Dringlichkeit proportional geringer geworden.

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Schau mir in die Trauben

Trauben im Kuchen – auch irgendwie irritierend. Oder kann ich mich erinnern, je Traubenkuchen gesehen zu haben? Gut, in meiner Kindheit gab es in jeder Konditorei diesen klassischen Obstkuchen, belegt mit einer wilden Mischung unterschiedlicher Früchte unter durchsichtigem Glibber. Zwischen Banane, Kiwi und verschiedenen Beeren waren da immer auch ein paar Trauben dabei. Aber die wurden ja nicht mitgebacken. Also: Traubenkuchen – unbekannt.

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Temperaturschwankungen

„Weißt du, wo man gutes Brioche kaufen kann?“

„Klar. Beim Bäcker H.“

„Kommst du da am Samstag zufällig vorbei? Könntest du vielleicht eines mitbringen?“

„Kann ich machen. – Oder soll ich selbst eines backen?“

Tja, wie mag dieser Dialog wohl weitergegangen sein? Mit einem „Nein nein, nicht nötig, mach dir nicht die Arbeit“? Oder mit einem „Das wäre aber ein schönes Mitbringsel!“

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Dauergebäck

Gelegentlich werde ich ja mal um Rat rund ums Backen gebeten. Und hilfsbereit, wie ich bin, gebe ich dann ungefragt auch gerne diesen Rat: „Rezept vor dem Anfangen einmal komplett durchlesen.“ Damit’s keine bösen Überraschungen gibt.

So hilfsbereit, so siebengscheit: Kann mir mal einer sagen, warum ich mich daran selbst nie halte?

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Kuchen ist die beste Medizin

„Ingwer und Rote Beete? Super, ich hab‘ sowieso noch Halsweh, da ist das ja perfekt!“ rief die Nachbarin, als ich ihr ein Stück vorbei brachte. Unter dem Aspekt hatte ich das noch gar nicht betrachtet, wurde nur kurz stutzig, weil ich den Zusammenhang von Ingwer und Halsweh nachvollzogen hatte – den von Rote Beete und Halsweh eher nicht.

Dabei ahnte die Frau gar nicht, wie recht sie tatsächlich hatte! Warum dieser Kuchen in Wahrheit ein einzigartiges Heilmittel ist: der Vitamintablette wegen!

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Dank dem Christkind

Der Januar ist fast vorüber und hier hat sich noch nichts getan? Heißt aber nicht, dass nicht gebacken wurde. Schon allein deshalb, weil das Christkind ein Geschenk gebracht hat, über das es zuvor mehrfach gesagt hatte, dass es es auf gar keinen Fall vorbeibringen würde, gebührte dem Christkind eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Cookies.

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