Dank dem Christkind

Der Januar ist fast vorüber und hier hat sich noch nichts getan? Heißt aber nicht, dass nicht gebacken wurde. Schon allein deshalb, weil das Christkind ein Geschenk gebracht hat, über das es zuvor mehrfach gesagt hatte, dass es es auf gar keinen Fall vorbeibringen würde, gebührte dem Christkind eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Cookies.

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Die Ruhe selbst

Das diesjährige Plätzchenbacken ging einher mit Staunen über mich selbst: So seelenruhig habe ich die Weihnachtsbäckerei wahrscheinlich noch nie erledigt. Keine Ausraster. Keine Verzweiflung. Kein Wutanfall und keine Teigklumpen, die in den Mülleimer gefeuert werden.

Ich habe nur eine Erklärung dafür: Der Kurs aus dem vergangenen Jahr wirkt immer noch nach! 

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Bake it again, Pie!

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Die Qualität meiner Fotos mag zu Wünschen übrig lassen; meine Kuchen selbst sehen auch nicht immer so perfekt aus – aber der hier ist definitiv besser aus dem Ofen gekommen, als das Teil von Roy Fares! Dem seiner ist doch viel zu dunkel!

Gut, mein Gitter ist ein bisschen krumm. Dass ich eine Kordel und einen Zopf gelegt hatte, sieht man auch nicht mehr richtig.

Aber diese Farbe!  Weiterlesen

Elastisch fantastisch

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„Gibst du mir mal das Rezept für diesen Schoko-Zucchini-Kuchen? Im Garten wuchern wieder die Zucchini und auf die Weise könnte ich vielleicht sogar die Tochter dazu bekommen …“, sagt J. Ob es sich dabei wieder um die kürbisgeformte Sorte aus dem vergangenen Jahr handelt? Ich habe ihr natürlich den Link gegeben – und musste dann  sofort dringend selbst Zucchinikuchen backen. Obwohl ich keinen Garten voll damit habe. Weiterlesen

Zufriedenheit hat ein Gesicht

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Auf die bin ich stolz! Sie waren interessanterweise nicht nach jedermanns Geschmack, aber ich werte das auch als Beweis dafür, dass sie irgendwie anders sind. Ich jedenfalls fand diese Schokoküchlein mit Tahina und Sesam, ebenfalls aus Ottolenghis „Sweet“, ganz außergewöhnlich. Anders und besonders. Außerdem: Dafür, dass ich mich mit den feinmotorischen Sachen ja normalerweise eher schwer tue, sind sie mir echt gut von der Hand gegangen. Find ich. Weiterlesen

Es muss gerollt werden

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Ein paar Tage ohne Backen und ich bin wie auf Entzug. Zack zack sollte also wieder  irgendetwas in den Ofen. Nur war eigentlich doch nicht so richtig Zeit dafür. Zum Glück ist mir in meiner Not im Kühlschrank etwas Frischkäse in den Blick gefallen, der gern verbraucht werden wollte und mit ihm kam der Gedanke: Rugelach gab’s auch schon lang nicht mehr! Um genau zu sein, mehr als zwei Jahre nicht. Und dabei ist das doch so eine schöne kleine Schweinerei. Also, Rugelach.  Weiterlesen

Ich kann Karamell!

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Was waren das für Mengen von Karamell, die ich in den vergangenen ein, zwei Jahren hergestellt habe. Immer und immer wieder neue Versuche, karamellisierten Zucker in schnittfeste Masse zu verwandeln. Bücher gekauft, Rezepte gewälzt, Tipps im Netz gelesen. Immer wieder große Weck- und Marmeladengläser mit zu weichem Karamell in die Vorratskammer verfrachtet. Oder verschenkt und behauptet: „Das soll so. Das ist Aufstrich.“

Und dann bringt das alte Väterchen ein schnödes Kundenmagazin aus dem Großmarkt nach Hause. Weiterlesen

Leben wie ein fettes Brioche

Schwerpunktthema in den Kantinengesprächen vergangene Woche: Hefegebäck. Schwerpunktzutat in meiner Vorratskammer: Trockenhefe. Welcher Schwerpunkt folgte also daraus fürs Backwochenende? Na?

Die Anregung kam aber auch wirklich zur rechten Zeit, muss ich sagen. Denn beim Blick in die Schachtel mit Backpulver und ähnlichem konnte ich feststellen, dass bei mir eindeutig wieder irgendetwas schwer schief gelaufen ist in Sachen Vorratshaltung:

Drei Päckchen Trockenhefe! Jedes mit vier Portionsbeutelchen! Und das, wo ich doch eigentlich viel lieber mit frischer Hefe backe. Weiterlesen