Du Süßer

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Jüngst habe ich mal wieder ein paar Hefepilze getötet. Keine Absicht, ich schwör‘. Aber die Milch war einfach wieder zu warm. Ich wusste es, in dem Moment, in dem ich sie zu Mehl und Hefe gekippt habe – da war’s natürlich schon zu spät. Weil ich mir aber beweisen wollte, dass man Tortano auch süß füllen kann, hab ich das Experiment wiederholt. Und den Beweis erbracht: Man kann das Frühstücksbrot quasi schon belegt backen. Weiterlesen

Leben wie ein fettes Brioche

Schwerpunktthema in den Kantinengesprächen vergangene Woche: Hefegebäck. Schwerpunktzutat in meiner Vorratskammer: Trockenhefe. Welcher Schwerpunkt folgte also daraus fürs Backwochenende? Na?

Die Anregung kam aber auch wirklich zur rechten Zeit, muss ich sagen. Denn beim Blick in die Schachtel mit Backpulver und ähnlichem konnte ich feststellen, dass bei mir eindeutig wieder irgendetwas schwer schief gelaufen ist in Sachen Vorratshaltung:

Drei Päckchen Trockenhefe! Jedes mit vier Portionsbeutelchen! Und das, wo ich doch eigentlich viel lieber mit frischer Hefe backe. Weiterlesen

Vorösterliches Hefe-Bekenntnis

Erinnert sich eigentlich noch jemand an Ostern? Ist für mich gefühlt irgendwie schon sehr weit weg. Aber das mag vielleicht einfach an der äußerst schmerzhaften Infektion liegen, die mich pünktlich in der Nacht zum Fest niedergeworfen hat, und die mich erst Ende der Osterwoche quasi hat auferstehen lassen. Ha! Voll so die Oster-Metapher!

Wenngleich ich mich hier natürlich in keinem Fall mit irgendwelchen Heiligen (Was ist eigentlich der Plural von Heiland? Heiländer) vergleich möchte. Im Gegenteil: Während ich mir bei etwas mehr eigenem Willen zum Glauben durchaus einreden könnte, es handele sich um eine Art Wunder, dass mir Hefeteig keine Probleme mehr bereitet, sage ich mir doch lieber: Das Nachforschen, das Lernen und die Übung haben’s bewirkt. Weiterlesen