Verhüllung

Wer kann schon von sich sagen, frei von Schadenfreude zu sein? Ich jedenfalls musste doch etwas grinsen, als ich just, da dieser Kuchen aus dem Ofen geholt war, auf dem Instagram-Account von Ottolenghi ein Bild fand mit mehreren verbrannten Käsekuchen. Weil: Meiner war es auch! Wass Ottolenghis Bäcker mit den ihren gemacht haben, ist mir nicht bekannt. Ich habe meinen einfach üppig belegt.


Im originalen Rezept aus „Sweet“, dem Backbuch, das ich zur Zeit am intensivsten durcharbeite, hätte ein selbstgekochte Cranberry-Soße darüber gehört. Aber die gehören für mich in den Winter.

Dazu herrscht ja derzeit kein Mangel an anderen frischen Beeren. Die in Kombination mit einer Fruchtsoße aus der jüngsten Foodist-Box haben die zu dunkel geratene Oberfläche wunderbar verhüllt. Quasi Christo-mäßig.

Insgesamt vielleicht ein bisschen spießiger als nötig. Aber zu den Unmengen weißer Schokolade in der Käsemasse haben sich Erd-, Brom- und Himbeeren 1A gemacht.

Übrigens war dieser Cheesecake der wahrscheinlich erste, den ich jemals komplett im Ganzen und unbeschadet aus der Form bekommen habe. Und ich weiß auch, warum: Ich habe ihn, wie angeordnet, erst nach einer Nacht im Kühlschrank aus der Form geholt. Das Fett im Bröselboden ist dann schön fest und das Teil lässt sich ohne Probleme auf eine Kuchenplatte heben. Wieder ein Rätsel gelöst. Oder enthüllt.

2 Gedanken zu “Verhüllung

  1. Pingback: Werbung (nicht) | Back ihm was Gscheits

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s